Die Linthebene gehört unseren Kindern und Enkeln - nicht der Windkraftlobby !

Verein Schänner Landschaftsschutz

Abstimmung über den "Mantelerlass" im Juni 2024

Der Entscheid über Windräder gehört vors Volk !

Wir sind Demokraten.
Nicht die Politik hat über das Volk zu bestimmen, sondern die Mehrheit des Souveräns über die Politik!

Der Schänner Landschaftschutz empfiehlt Ihnen ein NEIN an der Urne.

Schicken Sie mit Ihrem NEIN den rücksichtslosen "Mantelerlass" zurück an den Gesetzgeber.
Das Parlament soll eine bessere Vorlage bringen, die die Mitsprache der Bevölkerung gewährleistet.
Keine Vorzugsbehandlung für die Stromlobby.
Natur,  Landschaft und  Lebensqualität der Menschen müssen ausreichend geschützt werden.


Am 18. Januar 2024 hat das Referendumskomitee 63'184 Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben. Damit ist das Referendum zustande gekommen. Voraussichtlich im Juni 2024 können wir über das neue Gesetz abstimmen. Jetzt muss uns Bern ernst nehmen und zuhören.

Die Strombranche hat ein Budget von CHF 3,0 Mio zur Bekämpfung des Referendums eingerichtet und spricht neu vom "STROMGESETZ" anstelle des bisher verwendeten Begriffs "Mantelerlass". Beides ist dasselbe. Das neue Gesetz bezweckt, möglichst rasch und ohne Mitsprache der betroffenen Bevölkerung vollendete Tatsachen zu schaffen.

Windräder werden die Schweiz verändern, flächendeckend, tiefgreifend und unter Inkaufnahme grosser Schäden. Mit dem "Mantelerlass" oder eben neu dem "STROMGESETZ" würde nur noch in den Hinterzimmern entschieden. Das ist zutiefst undemokratisch. Dagegen kämpfen wir.

Demokratisch gefällte Entscheidungen lassen sich korrigieren - Dekrete von oben nicht!

Der Verein Schänner Landschaftsschutz wehrt sich gegen die Umgehung der Volksrechte auf der Jagd nach Subventionen für Windkraftanlagen. Die Bevölkerung will keine solchen Anlagen und hat das im kantonalen Mitwirkungsverfahren auch deutlich gemacht. Es darf nicht sein, dass der Souverän nicht gefragt wird, ob er damit einverstanden ist, 60 % der Investitionskosten über eine neue Netzzuschlagsgebühr zu bezahlen, nur um darüber hinaus auch gleich noch die Defizite des Stroms aus unrentablen Windkraftanlagen zu übernehmen.

Der Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum, die Landschaft und der Grundwasserhaushalt ist für Mensch, Natur und Biodiversität gleichermassen bedeutend. Wir müssen ernsthaft darüber diskutieren, ob die Schäden solcher Grossanlagen gerechtfertigt wären. 

Der Wind weht nicht auf Bestellung

Die in Schänis geplanten Windkraftanlagen würden, wenn überhaupt, kaum einen Drittel des Stroms unserer lokalen Kehrichtverbrennungsanlage erzeugen können und einen guten Teil davon erst noch zur Unzeit, wenn es eigentlich schon genügend Strom hätte.

Wir müssen darüber diskutieren, ob die Energiestrategie 2050, über die wir 2014 abgestimmt haben, noch in allen Teilen richtig ist oder ob Anpassungen notwendig sind, nachdem sich die Annahmen von damals als falsch herausgestellt haben.

Der "Mantelerlass" steht für eine Demokratie ohne Volk

Die Vermeidung demokratisch gefasster Entscheidungen wird nachgerade zur Mode. Nach monatelangem Nachdenken lässt unsere Kantonsregierung nun verlauten, sie wolle aufgrund eines kantonalen Gesetzes von 2016 die Gemeinderechte für die Bau- und Zonenordnung beschneiden. Dabei dürften wir doch erwarten, dass sich die von uns gewählte Regierung ohne Wenn und Aber zur Demokratie des Souveräns bekennt.

Weil kurz vor den letzten Wahlen das eidgenössische Parlament auch noch den sogenannten "Mantelerlass" genehmigt hat und damit der Stromproduktion den absoluten Vorrang einräumt, kommen Natur- und Landschaftsschutz, aber auch die Lebensqualität der betroffenen Menschen buchstäblich unter die Räder. Nicht nur der gerichtliche Beschwerdeweg wird durch den "Mantelerlass" aussichtslos, der Bundesrat erhält darüber hinaus auch noch zusätzliche Kompetenzen, um in den Bewilligungsverfahren die Rechte der Gemeinden und Kantone auszuschalten. Sogar Schutzgebiete im Bundesinventar der wertvollsten Landschaften und Naturdenkmäler können so ohne Mitsprache der Bevölkerung geopfert werden.

Zurück an den Absender mit einem wuchtigen NEIN an der Urne

Gut Ding will Weile haben. Die Demokratiebehinderung durch den "Mantelerlass" und ihre Folgen sollten nicht hingenommen werden. Mit einem Nein an der Urne fordern wir den Gesetzgeber auf, nochmals über die Bücher zu gehen und eine Vorlage auszuarbeiten, die den Schutz von Mensch, Natur und Landschaft gewährleistet und die konsequent die demokratische Entscheidungshoheit den betroffenen Gemeinden überlässt.

Gegen undemokratische Rituale von oben - Für eine Demokratie, die lebt.

Hinter dem Referendumskomitee steht eine Gruppe von Privatpersonen um Pierre-Alain Bruchez, die unter dem Namen Bündnis für Natur und Landschaft Schweiz (BNL) auftritt. Ebenfalls federführend hat sich die Fondation Franz Weber für das Referendum engagiert. Unterstützt werden diese Kreise durch den Verband Freie Landschaft Schweiz und ihre lokalen Sektionen sowie durch eine Vielzahl kleinerer regionaler Organisationen, darunter auch der Verein Schänner Landschaftsschutz.